Terrassenüberdachung

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Eine Terrassenüberdachung ist eine nette Sache, wenn man draußen auch beim Regen sitzen will. Bei der Terrassenüberdachung soll man sich eine gute Fachfirma zu Rate ziehen und mit ihr zusammen folgende Fragen überlegen:

  • Ist eine Baugenehmigung oder eine Bauanzeige erforderlich?
  • Die Konstruktion soll superstabil sein: wegen Wind, Regen und Schneemassen. Verbreitet sind Konstruktionen aus Holz oder beschichtetem Aluminium.
  • Welches Obermaterial soll verwendet werden? Durchsichtig oder nicht? Glas (ESG oder VSG-Glas ) oder Kunststoff (Wellplatten oder Stegplatten, Polycarbonat (z.B. Makrolon von Bayer) oder Acrylglas (z.B. Plexiglas von Rhöm))? Glas und Acrylglas haben bessere Lichtdurchlässigkeit und sind langlebiger, können jedoch bei schwerem Hagel zerbrechen. Glas und Acrylglas sind auch wesentlich teurer als Polycarbonat-Platten.
  • Welche und wie viele Stützen braucht man?
  • Wie hoch ist die Durchgangshöhe? Höher ist besser, jedoch kann dann auch der Regen besser reinkommen.
  • Bei durchsichtigem Dach kann eine Beschattung dringend erforderlich sein, da sonst zu heiß wird. Eine Beschattung funktioniert gut, wenn sie von oben (über dem Glas) angeordnet ist.
  • Bei einer nicht durchsichtigen Überdachung kann das anliegende Fenster sehr stark abgedunkelt werden?
  • Wie kann man das Dach später reinigen? Kann man das Dach begehen? Es gibt heute auch ab einer bestimmten Neigung quasi selbst reinigende Oberflächen.
  • Muss eine Seite der Terrasse abgeschlossen/zugedeckt werden? Ansonsten sitzt man unter der Überdachung möglicherweise wie im Windkanal.
  • Wie kann die Überdachung an die Entwässerung angeschlossen werden?
  • Wie funktioniert die Beleuchtung? Gibt't einen Lichtauslass?